FlashNews Archiv
Chinesisches Lohndumping und Auflösung der Sozialstandards verhindern.Auch chinesische ArbeitnehmerInnen wollen mehr vom ihnen zustehenden Gewinn. Dies sorgt für Bewegung im Reich der Mitte: Mit einem Arbeitsvertragsgesetz will die Parteiführung Armut und Ausbeutung in den Griff bekommen. Arbeitsrechtler Professor Chang Kai informierte aus erster Hand bei einer Tagung in der BRD. Fazit: Nur starke Gewerkschaften in China und in Europa können chinesische Arbeitsstandards verbessern und europäische Verhältnisse stützen.
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ISTAT: Leichter Anstieg der Löhne
Im Juni 2008 ist der Index der kollektivvertraglichen Stundenlöhne um 0,3% gegenüber Mai 2008 und um 3,6% gegenüber Juni 2007 angestiegen.
Die Lohnsteigerung ist sowohl das Resultat von Lohnzuwächsen aufgrund der indiesem Monat umgesetzten Erneuerungen der Kollektivverträge (Bau, Holz und Holzprodukte, private Entsorgungsdienste) als auch das Ergebnis der Lohnsteigerungen, die in den bestehenden Kollektivverträgen bereits festgelegt sind.
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Arbeitsmarkt und Flexibilität: Wie die Betriebe die neuen Arbeitsvertragsformen nutzen
Die italienischen Betriebe nutzen die neuen Leiharbeits- und Projektverträge, vor allem um über ausreichend qualifiziertes Personal zu verfügen und um Auftragsspitzen bearbeiten zu können. Dies die Ergebnisse einer Studie der "Unione Industriali" Torino, die die Änderungen der Arbeitswelt durch die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre untersucht hat. Dazu wurden über 3300 Betriebe repräsentativ in ganz Italien befragt.
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Studie über die Südtiroler Familien: Arbeit kein gravierendes Problem.
Nur 4,8% der Südtiroler Interviewten bewertet die Arbeitssuche in der jeweiligen Gemeinde als sehr gravierendes Problem. Dies unterstreicht auch die gute Beschäftigungssituation, wie auch vom AFI-IPL aufgezeigt. Hauptprobleme sind in den Augen der SüdtirolerInnen vor allem die Wohnungssituation (18,3% bewerten sie als sehr gravierend) sowie die Anzahl der anwesenden Nicht-Eu-Bürger (17,8% finden sie sehr gravierend). In allen Fällen ist die Einstellung der italienischen SüdtirolerInnen pessimistischer als jene der deutschsprachigen.
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Die Lohntüte unserer österreichischen Nachbarn
Einen direkten Vergleich mit den Verdiensten österreichischer ArbeitnehmerInnen erlaubt die Verdienststrukturerhebung der Statistik Austria. Die Spitzenreiter des Jahres 2006 bei den Bruttostundenlöhnen sind die Bereiche Energie- und Wasserversorgung mit 17,67 € und Kredit und Versicherungswesen mit 16,62 €. In den stärker von Frauen dominierten Branchen waren die Verdienste mit 9,81 € im Handel und 7,44 € im Beherbergungs- und Gaststättenwesen insgesamt am niedrigsten. Frauen sind einkommensmäßig nach wie vor benachteiligt. Je höher die Bildung und desto länger die Betriebszugehörigkeit, desto höher liegt die Entlohnung.
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Lokale Sozialpolitik im Zeitalter der Globalisierung
Zu den Auswirkungen der Globalisierung gehört die abnehmende Fähigkeiten der europäischen Nationalstaaten, Ungleichheiten nur auf staatlicher Ebene zu bekämpfen. Solidarität muss lokal verankert sein, aber europäisch und global koordiniert werden. Zu dieser Herausforderung hat die deutsche "Bundeszentrale für politische Bildung" eine lesenswerte Publikation erstellt, die kostenlos im Internet verfügbar ist.
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Was verdienen ArbeitnehmerInnen in Deutschland?
Einen Überblick über die kollektivvertraglichen Entlohnungen nach Branchen und nach Berufen in der BRD bietet das Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung. Der Blick über die Landesgrenzen wird angesichts der gemeinsamen Währung sowie den grenzüberschreitenden Arbeitsmärkten immer wichtiger. Im Interesse der ArbeitnehmerInnen bemühen sich die Gewerkschaften mittelfristig um eine europäische Lohnpolitik, damit einheitlichere Sozialstandards erreicht werden.
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Einkommenspolitik in Südtirol
Die vier Gewerkschaftsbünde ASGB, AGB-CGIL, SGBCISL und SGK-UIL und die Sozialverbände ACLI und KVW haben eine Grundsatzerklärung unterzeichnet, in der sie umfangreiche Maßnahmen gegen den Anstieg der Lebenshaltungskosten vorschlagen. Die Verbände treten zudem für eine permanente konstruktive Diskussion zwischen den Sozialpartnern und der Politik ein. Eine verstärkte Rolle in der Südtiroler Einkommenspolitik sollen kollektivvertragliche Abkommen spielen.
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Nützt die geplante Inflationsrate?
Ende Juni 2008 hat die Regierung im Entwurf für das "wirtschaftliche und finanzpolitische Planungsdokument" (DPEF) die geplante Inflationsrate in der Höhe von 1,7% vorgeschlagen. Dies wirkt sich auf die kollektivvertraglichen Lohnsteigerungen aus: Diese steigen im Wesentlichen um die geplante Inflationsrate, wobei die Differenz zur realen Inflation beim jeweils folgenden wirtschaftlichen Kollektivvertragsabschluss ausgeglichen wird. Dieser komplexe und konfliktgeladene Mechanismus zeigt, wie wichtig die derzeit diskutierte grundlegende Reform des italienischen Kollektivvertragssystems ist.
- Eine interessante, immer noch aktuelle Debatte über die geplante Inflationsrate angesichts der gemeinsamen Währung kann hier nachgelesen werden.
- Eine systematische Darstellung der aktuellen Reformvorschläge des italienischen Kollektivvertragssystems findet sich hier.
Das Gesetz der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Am Mittwoch, den 9. Juli organisieren ADAPT und der Fachbereich für Rechtswissenschaften, Abteilung Privatrecht der Universität „Sapienza“ in Rom, ein Seminar mit dem Titel: „Das Gesetz der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz“. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei. Das Teilnahmeformular und das detaillierte Programm des Seminars sind unter www.fmb.unimore.it abrufbar.
Löhne steigen in Deutschland 2008 um durchschnittlich 3,3%
Das Tarifarchiv des WSI zieht Bilanz: die kollektivvertraglichen Entlohnungen der deutschen ArbeitnehmerInnen steigen im Jahr 2008 um 3,3%, real um ca. 0,3%. Stahl, Chemie und öffentlicher Dienst die "Trendsetter". Die relativ guten Abschlüsse werden auf die gewerkschaftliche Mobilisierungsfähigkeit und die Warnstreiks zurückgeführt. Die bisherigen Abschlüsse aus dem Jahr 2008 liegen noch höher: nämlich bei 4,6%. Es sei daran erinnert, dass die BRD zwei Tarifgebiete hat: Tarifgebiet Ost und Tarifgebiet West.
Zum Bericht des Tarifarchivs
Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit nehmen ab.
Das ISTAT hat eine Schätzung für den Zeitraum 2000 - 2006 vorgenommen. Im Jahr 2006 hat die Wertschöpfung der Schattenwirtschaft einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 16,9% gegenüber den 19,1% im Jahr 2000 erreicht. Die irreguläre Beschäftigung ist leicht von 13,3% im Jahr 2000 auf 12% im Jahr 2006 gesunken. Zum Bericht des Istat: >>
18. Weltkongress für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Vom 29. Juni bis 2. Juli findet in Seoul der 18. Weltkongress für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz statt. Ziel ist es, durch den Austausch von Erkenntnissen, Erfahrungen und guten Praktiken eine Kultur der Prävention zu fördern. >>
ISTAT: 58 % der ArbeitnehmerInnen ohne erneuerten Kollektivvertrag - Entlohnungen steigen um 2,8%
58% der abhängig Beschäftigten arbeiten derzeit ohne zeitgerecht erneuerten Kollektivvertrag; darunter die auch für Südtirol so wichtigen Verträge Bauwesen, Tourismus und Handels. Die kollektivvertraglichen Entlohnungen der abhängig Beschäftigten sind im Vergleich zu April 2007 um 2,8% gestiegen. Die fehlende Erneuerung der Kollektivverträge verschärft das Problem des Kaufkraftverlustes weiter und führt vermehrt zu arbeitsbedingten Streiks. >>
"Ohne Gewerkschaften sieht eine Gesellschaft anders aus!"
Paul Krugman, einer der bekanntesten amerikanischen Ökonomen, thematisiert in diesem Interview, die wirtschaftlich bedenklichen Auswirkungen in Gesellschaften ohne starke Gewerkschaften.
Zum Interview der "Mitbestimmung"
Krugmann hat am "Festival dell'economia" in Trento Anfang Juni 2008 ein vielbeachtetes Statement abgegeben. Zum externen Download
Niedriges Produktivitätswachstum in Italien: Die Frage nach den Ursachen
Ein Workshop an der "Università degli Studi La sapienza" am 10. Juni 2008 will Antworten auf diese Fragestellung geben. Ein zentrales Thema der vom Promotorenkomitee für einen neuen Sozialpakt organisierten Veranstaltung ist die Reform des italienischen Kollektivvertragssystems. Zum Programm
Willkommen auf unserer neuen Website
Endlich aktuell online! Die neue Homepage des Instituts: grafisch aktualisiert und mit aktuellen Inhalten versehen.
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